20 Jahre ISOTEC – 20 Jahre erfolgreich im Franchising
1990 setzte Horst Becker, Gründer und Geschäftsführer der ISOTEC Franchise-Systeme GmbH, seine Vision um: Er wollte eine Qualitätsmarke schaffen, deren Erfolg sich multiplizieren lässt. Nach erheblichen Widerständen in der frühen Unternehmensphase ist ihm genau dies gelungen; ISOTEC gehört heute zu den Vorzeige-Unternehmen in der Branche.
Die Erfolgsgeschichte beginnt bereits Anfang der 80iger Jahre. Neben dem BWL-Studium begann Horst Becker schon 1983, mit der eigens von ihm gegründeten „Horst Becker Isoliertechnik“, erste Erfolge am Sanierungsmarkt zu feiern. Mitte der Achtziger Jahre wird die „Isoliertechnik“ in die „Gebrüder Becker GmbH“ überführt, die damit zur Keimzelle aller späteren ISOTEC-Unternehmen wird. Ab 1990 wird Beckers Traum von der Qualitätsmarke Stück für Stück zur Realität: Mit „ISOTEC“ wird Becker zum Franchise-Geber, die ersten Franchise-Partner stoßen zum Unternehmen und der Markterfolg beginnt sich zu multiplizieren.
Mit neuer Technologie den Markt erobert
Der Grund liegt in einer neuartigen Technologie, mit der ISOTEC den Markt aufmischt: Feuchte Wände werden mit umweltverträglichem Spezial-Paraffin, einer Art Kerzenwachs, dauerhaft gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Doch Teile der bauchemischen Industrie versuchen, die ISOTEC-Technologie ins Abseits zu stellen. „Die gleichen berichten heute über die hohe Wirksamkeit genau dieses Verfahrens“, erzählt Horst Becker schmunzelnd. ISOTEC legt einen wissenschaftlichen Untersuchungsmarathon hin, der die hohe Wirksamkeit der Abdichtungsverfahren bestätigt. Der Ritterschlag erfolgt 1994, als die Bundesanstalt für Materialforschung und- prüfung (BAM) dem Paraffin-Verfahren „höchste Wirksamkeit“ gegen aufsteigende Feuchtigkeit bestätigt. Doch der Siegeszug des Unternehmens war schon vorher nicht zu stoppen. Das ISOTEC-Verfahren wirkt, die Kunden sind zufrieden, der Umsatz wächst. Vielleicht ist der beschriebene Gegenwind auch ein Grund für diesen Erfolg. Er erzeugte im ganzen Unternehmen eine Stimmung des „Jetzt-erst-recht“, mit dem ungeahnte Kräfte mobilisiert werden konnten.
„Heute ist die schwierige Situation von Anfang der 1990iger Jahre kaum mehr vorstellbar“, gibt Horst Becker zu. Jedenfalls zeugen die über 70 Franchise-Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Spanien und Tschechien von der Kraft seiner Vision. Das Unternehmen gilt heute in zwei Bereichen als führend: auf der Technologieseite, wenn es um Gebäudetrockenlegungen und professionelle Schimmelpilzbekämpfung geht und ebenfalls als Franchise-System im Ganzen. Der Unternehmenserfolg soll in diesem Jahr noch weiter ausgebaut werden; durch eine Kundenzufriedenheitsbefragung, die früher auf freiwilliger Basis durchgeführt wurde, nun aber Pflichtprogramm für jeden ISOTEC-Unternehmer ist.
Franchising – Förderung des Unternehmertums
„Franchising ist für mich in erster Linie eine intensive Förderung des Unternehmertums“, erläutert Horst Becker, der seit einigen Jahren auch Vizepräsident des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV) ist. Er verbindet mit dieser Förderung einen ganzheitlichen Anspruch: „Ich bin der Auffassung, dass man das Streben des Menschen nach Selbstbestimmung, Wachstum und Wohlstand fördern sollte. Die Selbständigkeit und speziell das Franchising bieten die besten Rahmenbedingungen.“ Daher will der Unternehmer in den nächsten drei Jahren weitere 50 Unternehmer und Vertriebsmitarbeiter gewinnen.
Finalist um den Deutschen Unternehmer Preis
Die Erfolge von Horst Becker und ISOTEC sind natürlich nicht unbeobachtet geblieben. Nachdem das Unternehmen als eines der ersten sämtliche Preise der Deutschen Franchise Wirtschaft gewonnen hat, steht Becker in diesem Jahr im Finale um den Deutschen Unternehmer Preis in der Kategorie “Franchising“, verlien von den „Harvard Clubs of Germany“. Der Gewinner wird im Oktober in Frankfurt ermittelt, wenn sich Becker und sein Kontrahent der Jury präsentieren werden, der unter anderem Roland Berger und Lothar Späth angehören.